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in Liturgie und Spiritualität e.V.

Ein Frühlingstanz in der S-Bahn

Es ist ein warmer, sonniger Frühlingstag mitten in der Coronazeit. Mit dem vorschriftsmäßigen Mund-Nasenschutz steige ich in die S-Bahn und lasse mich im geräumigen Fahrradabteil nieder. Mein Blick fällt auf ein kleines Mädchen gegenüber, etwa 5 Jahre alt. Ihr Kindergesicht ist mit einer geblümten Maske geschmückt. „Guck mal, Omi“ sagt die Kleine zu der Frau neben ihr, „was ist das?“ Dabei deutet ihr kleiner Finger auf etwas Undefinierbares am Boden. Doch Omi hört nicht. Sie ist intensiv in eine Diskussion mit Opi verwickelt. Denn beide haben irgendein Problem mit ihren Handys.

Tanz mal drüber nach

Es gibt Sätze, die zaubern einem ein Schmunzeln ins Gesicht. „Tanz mal drüber nach“ ist einer davon. Ganz egal, wie oft ich diesen Gedanken lese, lässt er mich jedes Mal schmunzeln und schenkt meinen Alltagsschritten Leichtigkeit. Schon der Gang zur Waschmaschine, zum Schreibtisch oder gar zur Mülltonne wird dadurch leichter, ja tänzerischer. Wer wohl diesen schönen Satz gesagt hat? Ich weiß es nicht und schicke ein DANKE in die Welt. Wer weiß, vielleicht kommt es an.