Impuls

Darf ich so viel Zeit und Energie fürs Tanzen verwenden?

Hin und wieder einmal frage ich mich das.

 

Gerade auch jetzt beim Rückblick auf das vergangene Jahr

und beim Vorausschauen am ersten Tag dieses neuen Jahres.

Müsste ich diese Zeit und Energie nicht stattdessen nutzen,

um Not zu lindern und leidenden Menschen beizustehen?

 

Und immer wieder beantworte ich diese Frage für mich so: Ja, ich darf.

Um das eine zu tun, muss ich das andere nicht lassen.

 

Vielmehr:

die Kraft zum Weiterleben mit Leid und Schmerz,

die Kraft zum Hinsehen und Handeln angesichts von Not

– für mich kommt sie oft auch aus dem Tanz.

 

Manchmal verwandeln sich im Tanz Tränen und Schmerz in Freude.

Manchmal entsteht beim Bewegen aus dem Wahr-Nehmen des Schweren Leichtigkeit.

 

Also: trotzdem tanzen.

 

Und wer dem nachtanzen, nachspüren und nachdenken mag,

ist herzlich eingeladen zum Symposium 7. – 10. März 2019 in Bad Herrenalb

mit dem tanzenden Christus, Clowninnen und Clowns, Workshops und Gottesdiensten

 

und dem Thema „… wenn man trotzdem tanzt!“

 

Ruth Krönig